27.10.2011 Normnahe Blutzuckereinstellung senkt die Retinopathie-Häufigkeit

Die Ergebnisse einer australischen Langzeitstudie haben gezeigt, dass junge Typ-1-Diabetiker, die im Rahmen ihrer Therapie auf eine möglichst optimale Blutzuckereinstellung achten, das Risiko für eine Retinopathie (Netzhautschädigung), dadurch deutlich senken. Damit bestätigen diese Studienergebnisse die aus früheren Untersuchungen abgeleitete Therorie, dass eine normnahe Stoffwechsellage diabetische Folgekomplikationen wie Nieren-, Augen- und Nervenschäden in Schach halten kann.
Im Rahmen der Studie werteten die beteiligten Forscher Daten von rund 1.600 Erwachsenen und Teenagern aus, um zu überprüfen, wie sich die mehrfache Gabe von Inuslin am Tag bzw. eine Pumpentherapie auf die Häufigkeit von Retinopathie-Fällen auswirkt. Sie entdeckten dabei, dass die im Beobachtungszeitraum gestiegende Anzahl von Patienten mit intensivierten Insulin- bzw. Pumpentherapie mit einem sinkenden Auftreten von Netzhautschäden in der Probandengruppe einherging.
Die Studie wird in der kommenden Ausgabe der Fachzeitschrift Diabetes Care veröffentlicht.




